Adams Fuge von Steven Uhly

Adams Fuge von Steven Uhly

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Roman, 220 Seiten gebunden ohne Schutzumschlag.
Ausgezeichnet mit dem Tucan-Preis der Stadt München

Nach seinem fulminanten Debüt spitzt Steven Uhly mit seinem neuen Roman die Kunst des Erzählens, des Verwirrspiels und der Frage nach Identität weiter zu: Adams Fuge liefert der aktuellen Diskussion um Integration, Migration und Bildung von Identitätsmustern einen literarischen Spiegel, der die landläufigen Argumentationen hellsichtig beleuchtet.
Steven Uhlys neuer Held wird als Kind von seinem türkischen Vater aus dem Umfeld der deutschen Mutter in einen Vorort von Ankara entführt. Jahre später tötet er bei einem militärischen Konflikt mit kurdischen Aufständischen einen Menschen. Kurze Zeit darauf sendet ihn das Verteidigungsministerium der Türkei unter dem Vorwand einer Familienzusammenführung mit einem nur scheinbar belanglosen Auftrag zurück nach Deutschland. Er wird Agent wider Willen und muss über Umwege feststellen, dass er als Spielball internationaler Interessen eingesetzt wurde. Seine Mission gerät zu einer fugenartig komponierten Abfolge von Such- und schließlich Fluchtbewegungen quer durch das heutige Deutschland, quer durch die Vorstellungsbilder über Türken oder Deutschtürken oder Deutsche, je nach Kontext und Perspektiven.
Mit seinem ironisch komonierten Spiel der Identitäten zieht Steven Uhly den Leser in den Bann eines Erzählers, dessen tragikomische Schicksalswendungen Adams Fuge zu einem Bildungsroman werden lassen, der die großen Themen von Identität und Integration, Schuld, Urteil und Vorurteil neu verhandelt.

Presse

»Spannend, intelligent und aufwühlend erzählt!«
Bigitte, Simone Lück

»Ein Jahr nach Sarrazin … ein starker Stoff - witzig, chaotisch, brutal!«
ARD-TAGESTHEMEN, Oliver Jarasch

Identitätsphilosophie auf Speed: Steven Uhlys "Adams Fuge"

Wie entsteht Gewalt, warum töten Menschen? Um diese Fragen kreist Steven Uhlys Roman »Adams Fuge«.
DLF, Lerke von Saalfeld

Aus Fiktion wird Realität: Der in Köln geborene Autor Steven Uhly schrieb einen Thriller, ADAMS FUGE, über Neonazis, V-Männer und das Versagen des Verfassungsschutz - lange bevor der rechte Terror aufflog.

»Bei der Lektüre von Steven Uhlys zweitem Roman ADAMS FUGE sollte man sich gut festhalten. Das Tempo raubt einem den Atem.
Soester Anzeiger, Ralf Stiftel

Im Sommer wurde er vom Feuilleton als "Anti-Sarrazin" gefeiert. Statt in festen Mustern von deutsch - migrantisch zu denken, würde er in "Adams Fuge" zeigen, dass alle Menschen mehrfache Identitäten haben. Mit dem bis vor Kurzem unbeachteten Phänomen des
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